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Baseball ist ein langweiliger Sport. Man muss es ganz ehrlich sagen. Besonders für Europäer, schliesslich kennen die meisten von uns kaum die elementarsten Regeln. Hier in Nishinomiya ist das jedoch ein wenig anders. Hier steht das Hanshin Koshien Stadium, wo jedes Jahr zweimal die High School Baseball Wettkämpfe Japans stattfinden.


Das erste Mal von Koshien gehört, habe ich schon in meiner ersten Woche in Japan. Jeder freute sich ein wenig darauf, Baseball ist der moderne Nationalsport und Schulbaseball ist den Japanern mindestens ebensowichtig wenn nicht sogar um einiges wichtiger als die professionellen Baseball Ligen. Das wusste ich alles bevor ich nach Nishinomiya kam.


Was ich jedoch nicht wusste, war das diese ganze Meisterschaft immer in einem einzigen Stadion stattfinden und von dort aus auf dem ersten Kanal des Staatsfernsehens ins ganze Land übertragen wird. Was ich auch nicht wusste, war das es seit fast 100 Jahren immer das gleiche Stadion ist und das dieses Stadion nur zwanzig Minuten von meinem Haus entfernt ist. Nishinomiya kennt niemand, aber wenn man dann sagt da sei das Koshien Stadion, weis sofort jeder Japaner wovon man redet.

Jedenfalls haben mein Gastvater und ich uns gestern unseren O-Bento (Lunchbox) vorbereitet und sind dahin. Ich glaube die Japaner mögen das Schulbaseball etwas mehr als die Profiligen weil die Schüler wirklich alles geben und es mehr um den Kampfgeist geht als um Perfektion und Geld. Wobei Geld schon auch eine Rolle spielt, Privatschulen sind meistens besser trainiert als andere und manchmal werden gute Spieler auch von einer anderen Schule umworben. Die Japaner fiebern deshalb meistens mit den öffentlichen Schulen etwas mehr mit.


Es soll etwas stiller sein im Stadion wegen des Erdbebens und wenn die Teams aus den Kriesenregionen spielen, etwas emotionaler zugehen als sonst. Das wurde mir jedoch nur erzählt, ich fand die Atmosphäre fröhlich und gut.

Ausserdem war ich seit meinem letzten Eintrag einige Male mehr in Osaka. Bei meinem ersten Besuch war ich von dieser Stadt nich unbedingt begeistert. Es gibt zwar viele beeindruckende Gebäude aber irgendwie kam mir die Stadt so leer, ja fast tod vor. Alles war sehr seltsam, ich dachte es seien vielleicht wegen dem Erdbeben weniger Leute auf der Strasse. Den Japanern denen ich gesagt habe der Bereich in Osaka um den Hauptbahnhof sei mir leer vorgekommen, war unverständlich was ich meine. Als ich jedoch erneut nach Osaka gegangen bin, habe ich herausgefunden wo alle Leute sind. Man kann vom Hauptbahnhof in Osaka unterirdisch jeden anderen Ort auf der Welt erreichen. Der Hauptbahnhof von Osaka befördert täglich mehr als 2.3 Millionen Menschen und jeder davon bewegt sich unterrirdisch. Man kann unterirdisch ins Büro arbeiten gehen und man kann ins Einkaufszentrum spazieren – oder in den Vergnügungspark. Osaka ist gut ausgerüstet, falls die nukleare Bedrohung diesen Ort auch erreichen sollte. Eigentlich ist es ein einziges grosses Gebäude. Ich kam mir vor wie in einem Ameisenhaufen.

Das ich hier über Basebal und Osaka schreibe, sagt wohl viel aus über die Situation im Zusammenhang mit dem Erdbeben und Fukushima. Niemand hier ignoriert das Problem oder spielt sie herunter, sondern man versucht einfach auch ab und zu an andere Dinge zu denken. Wasser kann man seit einigen Tagen schon nicht mehr in jedem Supermarkt kaufen und in jenen wo man es noch kann wird es meistens auf vier oder fünf Liter rationiert. Ausserdem sind manche Hausfrauen ganz aus dem Häusschen weil das Gemüse (besonders Spinat) und die Milch hier viel billiger wurde. Aus der Region Fukushima kommen die zwar hier nicht aber viele Leute scheinen sich nicht mehr so ganz wohl zu fühlen, wenn sie diese Dinge essen.


Ich habe mich nun entschlossen hier zu bleiben und zumindest in den nächsten Monaten nicht nach Hiratsuka zurückzukehren. Die Familie bei der ich hier wohne hat mir schon vor langer Zeit angeboten für meinen ganzen Aufenthalt hier zu bleiben und das mache ich jetzt auch. Traurig die andere Familie in Hiratsuka einfach so zurückgelassen zu haben, bin ich schon. Sie haben unglaublich viel für mich gemacht und sich enorm viele Dinge vorgenommen die sie mit mir unternehmen wollten. Daher hoffe ich wirklich das sie meine Entscheidung verstehen werden und nicht denken es hätte etwas mit ihnen zu tun.


Der Vater meiner neuen Gastfamilie hier in Nishinomiya arbeitet für Kepco, dem Stromversorger der Region Kansei. Dies ist das Gegenstück zum Unternehmen Tepco welches die Region rund um Tokio versorgt. Ausserdem ist Tepco der Betreiber Fukushimas und die momentane Verkörperung des Bösen für unsere westliche Antiatomkraftbewegung.


Auch Kepco hat einige Atomkraftwerke und mein Gastvater arbeit in der Werbeabteilung. Seine Loyalität zu seinem Unternehmen und auch zu Tepco, mit welchem seine Firma öfter einmal zusammenarbeitet, war als ich hier in den ersten Tagen nach den Erdbeben ankam unerschüttert. Er war der absolut festen Überzeugung die Verantwortlich würden die Lage in kürzerster Zeit wieder unter Kontrolle haben. Gleich am ersten Abend erklärte er mir auch ganz genau was in den Reaktoren um Fukushima passiert sei. Verkaufen kann er wirklich gut aber er hatte auch nicht mehr Informationen als ich sie aus den Nachrichten hatte und ich war um einiges skeptischer als er.


In den letzten zwei Wochen konnte man einen sichtbaren Resignierungsprozess an ihm mitverfolgen. Ein Japaner kündigt natürlich nicht einfach seine Anstellung aber das er sich immer unwohler fühlt ist deutlich festzustellen. Schliesslich hat er in seinem gesamten bisherigen Berfusleben nichts anderes gemacht als den Japanern Atomkraft als sicher und zukunftsträchtig zu verkaufen. Er wirkt jedoch nicht depressiv, nur wie jemand der auf einmal feststellt das seine Zukunft und die seiner sehr jungen Familie viel ungewisser ist als er sie sich vorgestellt hat.

In den letzten Tagen unterhalte ich mich oft mit ihm über erneurerbare Energien, minergie Häuser, Grossheizungen, Stromsparlösungen und den Sinn und Unsinn von Gaskraftwerken. Er kennt das alles, sagte mir jedoch vor zwei Wochen noch die Japaner würden niemals höhere Energiepreise in kauf nehmen. Gestern jedoch meinte er bereits, alle in seinem Unternehmen denken nun über diese neuen Wege um von der Atomkraft wegzukommen nach, auch jene die vor einem Monat noch darüber gelacht hatten. Wie er selbst auch.

Bilder werden vergrössert wenn man drauf klickt.

Weiterführende Links (english):

Das Koshien Stadion in Nishinomiya: http://en.wikipedia.org/wiki/Koshien_Stadium

Osaka Station: http://en.wikipedia.org/wiki/%C5%8Csaka_Station

Er ging nach Hause.

Es hatte wieder ein kleines bisschen angefangen zu Regnen, Blitze und Donner hörte man jedoch nur noch aus der Ferne. Nachts hatte dieser Regen auf einmal etwas sehr melancholisches. Sein Haar war heute nie trocken gewesen, seit…

Er ging nach Hause, allein.

Natürlich hätte er auch den Bus nehmen können, doch er mochte es überaus gerne zu Fuss nach Hause zu kommen. Denn so konnte er über viele Dinge nachdenken. Manche Leute sagten ihm immer wieder jenes nachdenken sei nicht gut für ihn. Sie sagten er denke über zu viele Dinge nach, er müsse lernen so manches einfach zu akzeptieren.

Er dachte daran all seine Freunde auf einmal an einem Ort zu versammeln, er dachte darüber nach wer sich wohl besonders schlecht mit wem verstehen würde. Natürlich wollte er das nicht wirklich tun, er mochte nur den Gedanken wirklich alle Leute mit denen er je gut ausgekommen war zusammen zu sehen, keiner würde absagen, in dieser Vorstellung.

Er lächelte und bog in eine Seitenstrasse.

In der Realität würde kaum ein Drittel tatsächlich erscheinen.

Aber sie würde da sein. Er würde sich nur auf sie konzentrieren und alle anderen vergessen, wer wollte das schon?

Es war schon so gewesen als er sie das erste Mal gesehen hatte aber bei ihm war das bei vielen Frauen so wenn er sie das erste Mal sah. Das besondere war viel mehr das es länger angehalten hatte.

Er ging die ganze Hauptgasse hinunter und verfolgte das wilde Treiben des fliessenden Regenwassers auf der Strasse. Es erinnerte ihn an etwas, was vor längerer Zeit durch die Gassen einer anderen Stadt geflossen war.

Es war sein Beruf. Sein Beruf hatte ihn ständig von ihr weggetrieben und von allen anderen die er sowieso  nicht hatte wiedersehen wollen. Doch bei ihr tat es ihm leid. Alle anderen redeten dauernd über Häuser die man doch kaufen sollte, Kinder die man haben müsse und Kirchen in denen man heiraten sollte. Er wollte das grundsätzlich auch, doch irgendwie kam es ihm nicht richtig vor, noch nicht.

Sie lies ihm Zeit.

Er war noch nicht viel mehr als das Kind, von dem die anderen Leute ihm sagten er sei es einmal gewesen.

Er erreichte seine Wohnung und schloss die Tür auf.

Ein richtig schlechter Mensch war er nicht, ein richtig guter auch nicht. Er glaubte ohnehin nicht an gute oder schlechte Menschen, eigentlich nicht einmal an gute oder schlechte Taten. Doch viele Menschen taten das und dies war der Grund warum er tat was er tat: Er half Leuten.

Er hängte seine Jacke über den Stuhl wie er es jeden Tag tat. Dann ging er ins Wohnzimmer, schenkte dem dort hängenden Symbol für einen Gescheiterten Freiheitskampf oder eine Revolution mit blutigem Ausgang ein Müdes Lächeln. Dieser junge Mann der dort mit seinen Einkaufstaschen vor einer Reihe Panzern stand und keinen Anschein machte sich zu bewegen, hatte auf der einen Seite den grösstmöglichen Respekt verdient den ein Mensch je erreichen konnte. Auf der anderen Seite erinnerte er ihn manchmal an ihn selbst. Er motivierte ihn jeden Morgen aufzustehen und das weiterzumachen was er tat.

Das tat der Tankman wohl für so einige Leute.

Er nahm eine Dusche, diesmal warm.

Bevor er sich schlafen legte verfolgte ihn vor allem der Gedanke, ob sie ihn von dem abhielt was er tat. Es dauerte eine Weile, doch schliesslich löste er sich von seinem Computer Bildschirm und legte sich schlafen.

Wie lange es gedauert hatte bis er einschlief, hatte er am nächsten Tag wie die meisten Menschen in solchen Fällen schön längst vergessen.

Dies ist ein Kapitel der abgeschlossenen Kurzgeschichte Wiederkehr im Sommerregen

Hier gibt es motivierte Lehrer die einem auch nach dem Unterricht noch helfen eine Reise zu planen oder dir mit viel Geduld zu erklären versuchen wo du am billigsten Essen herbekommst. Im Bus bietet jeder alten Leuten und Eltern mit Kindern den Sitzplatz an und sollte irgendjemand auf die Idee kommen dies nicht zu tun, wird er umgehend vom ganzen Bus dazu aufgefordert. Hier bedankt sich jeder beim Busfahrer fürs fahren bevor er aussteigt. Hier wird dir im Supermarkt alles eingepackt, du bekommst im Restaurant immer Eiswasser ohne etwas zu bezahlen und es kommt dir so vor als würden sich die Leute wirklich freuen dass du da bist. Hier sieht dich jeder schief an wenn du in Erwägung ziehst das Wechselgeld das du zu viel bekommen hast nicht zurückzugeben. Vielleicht ist es nur weil ich hier nicht in einer Grossstadt oder ganz auf den Land bin, vielleicht ist es auch weil ich in einer Stadt Lebe in der man mehr Anti Kriegs aufrufe auf Kleidern als US Flaggen an Häusern sieht. Vielleicht auch weil das Evergreen College seinen Namen nicht umsonst trägt, aber ich finde Amerika nicht so schlimm. Eigentlich mag ich es hier, immer noch.

Die Leute sind einfach viel direkter als Zuhause, das kann zwar durchaus seine negativen Seiten haben aber eigentlich komme ich damit bisher sehr gut zurecht. Der Bus komm immer zu späht, man muss immer Trinkgelgeld zahlen, was überhaupt kein Sinn macht, wenn man es sowieso geben muss und es ist seltsam wie die Ampeln für Fussgänger hier funktionieren, so ganz begriffen hab ich es ja noch nicht.

Ulis, eigentlich Bjong Yang ist Sükoreaner, er wohnt im 27. Stockwerk eines Wolkenkratzers in Seoul und war ziemlich erstaunt als ich ihm Bilder meines Hauses zeigte. Wir waren heute zusammen in Seattle mit ein paar anderen. Er war auch im Militär, aber ich denke in Südkorea im Militär zu sein ist etwas ganz anderes als in der Schweiz, die könnte es vielleicht ja irgendwann brauchen, uns irgendwie nicht, ausser die Welt wäre eh im Arsch. Er spielt Ragnarok, so ein Online Spiel das ich eine Weile gespielt habe und war richtig begeistert davon dass ich das kenne. Er ist ziemlich gut in Age of Empires 2 und hat mir auch noch erzählt das Starcraft in Nordkorea eine der beliebtesten Sportarten ist. „Sport“.

Meine Gastmutter hat Mccain gewählt, aber nur weil sie Obama für zu gut und ein wenig naiv hält. Sie sagt aber das sie wusste das Obama in Washington gewinnt, auch darum habe sie für die Republikaner gestimmt, sie möge das zwei Parteien System und es soll ausgewogen bleiben. Als ich mit Ken über Politik spreche lacht er nur und sagt Politik sei nur für korrupte Leute.

Ich esse vor allem asiatisch seit einer Weile, ist irgendwie das einzig wirklich normale hier, ausserdem sind 80% meiner Freunde Asiaten, der Rest sind Hispanics und ich mag mexikanisch nicht besonders. Ich habe heute Schweizer gesehen, meine Freunde auch aber ich hab nicht hallo gesagt, ich mag keine Schweizer mehr, für den Moment. Auch deutsche nicht, von denen hab ich aber noch keine getroffen die Deutsch gesprochen hätten.

Heute war ich in Seattle selbst, zum ersten Mal. War ziemlich toll, nur das Wetter wollte nicht so, deshalb waren wir einfach im Sience Fiction Museum und im Markt wo ich eine Ocarina Stand fand und dort leise das Epona Theme gepfiffen habe als die Verkäuferin das hörte hat sie es mir sofort mit der Ocarina nachgespielt. Ich hätte gerne eine gekauft, sie waren aber etwas teuer. Wir gingen dann essen und am Nachmittag shoppen, viel hab ich hier aber nicht gekauft. Die meisten Leute sagen zum shoppen sollte man nach Portland gehen, Oregon hat nämlich keine Steuern, Washington schon. Ken, Mai, Ulis und die anderen haben noch Visas für Vancouver machen lassen und ich denke wir werden auch noch nach San Francisco gehen, meine Gastmutter meinte sie kommt recht günstig an Flugtickets ran. Nächste Woche denke ich aber wir gehen entweder noch einmal nach Seattle oder nach Portland, ist beides etwa gleich weit weg von hier. Für die Nationalparks in den Bergen und die San Juan Islands ist es noch zu kalt und alle sagen  im April regnet es nicht mehr, noch hab ich ja viel Zeit. Es ist erst eine Woche um und mir kommt es vor als wäre ich schon ewig hier.

Im ersten Starbucks aufgemacht wurde war ich heute auch noch drinn, die Asiaten wollten unbedingt 10 Minuten für eine Heisse Schokolade, „Hotschoclat“ wie sie sagen anstehen, ich glaube die können nicht anders bei solchen Dingen. Irgendwie hat es aber auch etwas gemütliches, sie nehmen sich immer Zeit, auch wenn es nur darum geht das erste Ohr von Mickymaus das gezeichnet wurde anfassen zu dürfen, dann freut man sich und fühlt sich gut. Ich würde ohne die einfach durch alles durchrasen um mich zuhause zu langweilen. Besser als Schweizer Schokolade ist aber auch die heisse Schokolade aus dem ersten Starbucks Coffee trotzdem nicht.

Ich habe eigentlich nichts, habe viel mehr als viele und sollte mich so wie es ist eigentlich gut fühlen. Wir leben doch eigentlich in einer wundervollen Epoche der Geschichte, viel Zeit sich über Moral und Ethik Gedanken zu machen und doch kein Gesellschaftlicher Druck dazu, also ist es auch nicht notwendig. Das erste Mal in der Geschichte hat eine Gruppe von Menschen ( wir hier ) das Privileg in relativem Wohlstand ( genug zu essen, ein Heim, Energie und Kommunikation sind selbstverständlich ) und Friede leben zu können, ohne bei einem Blick in die  nächste Gasse Leute leiden und sterben zu sehen. Irgendwo geht es anderen immer noch schlecht, doch wir gehen davon aus das dies uns nicht gross zu interessieren braucht. Eine Zeit voller Freiheiten und Einschränkungen, ausser jener des Kapitals. Wundervoll…

Ich denke an…Goebbels, ich habe diesen Film über ihn geschaut, dass Goebbels Experiment, in dem eigentlich nur aus seinem Tagebuch vorgelesen wird. Danach habe ich einige Artikel über ihn gelesen und in seiner Biografie geblättert, später habe ich sogar seine berühmte Rede aus dem Sportpalast von 1943 angehört, die Ganze. Natürlich nicht weil mich der Inhalt fasziniert hätte, sondern es mir lediglich angehört weil er immer wieder als grosser Redner genannt wurde. Eigentlich war er das wirklich, ich kann mir gut vorstellen wir er das Deutsche Volk, das keine anderen Informationen zur Verfügung hatte, mit seiner Propaganda angetrieben hat.

Es gibt Leute die sagen die Kriese in der wir uns befinden sei grösser als die grosse Depression, sicherlich wir werden teilweise zurückstecken müssen und nicht wenige Leute könnten ihren Arbeitsplatz verlieren, doch noch Hungert eigentlich niemand, so denke ich. Damals war das anders, eine Kriese die so gross war das viele begannen am System selbst zu zweifeln. So waren der Kommunismus im Osten teilweise und Deutschlands Nationalsozialismus in der Weimarer Republik vor allem, Ergebnisse dieser grossen, scheinbar alles in den Abgrund reissenden Kriese. Natürlich nicht durch die Kriese selbst geboren, doch durch sie erst so richtig ins Rollen gebracht.

Natürlich war Goebbels Antisemitisch und Anführer der Propaganda gegen die Juden, er hat den Holocaust auf eine Weise mit verantwortet die man kaum unterschätzen kann. Aus seinen Tagebüchern lässt sich auch früh schon eine gewisse Verachtung gegen dem jüdischen Volk erkennen.  Trotzdem jedoch hatte Goebbels an den Universitäten und auch später als Literat durchaus jüdische Mentoren und Vorbilder. Goebbels war Zeitweise auch Sympathisant der Kommunisten in Deutschland.  Aus seiner Lebensgeschichte erkennt man gut die Leere jener Zeit und bei ihm speziell die Suche nach einer Aufgabe die seinem Sein einen Sinn gab. Es kann natürlich sein das ich und damit auch einige Historiker, die meine Ansicht zu teilen scheinen, mich täusche, ich kannte ihn schliesslich nicht. Doch ich glaube nicht das er von Natur aus einen derart grossen Hass auf die Juden gehabt hat, er betrachtete den Nationalsozialismus und Hitler nur als einziges Licht am Ende des Tunnels und den Antisemitismus als notwendigen Teil davon.

Wenn sich unsere Zeit also verändern sollte, falls das Jahr noch weniger schön wird wie es begonnen hat, sollten wir mit sehr viel Bedacht darauf schauen wie viel wir bereit sind für das Licht am Ende des Tunnels zu geben. Es könnte sein das wir vor einer Zeit stehen in der die Moral wieder einen höheren Stellenwert bekommt, in der die Leere wieder grösser werden könnte und in der wir ab und zu eigene Entscheidungen treffen müssen, die nicht nur für uns allein wichtig sind. Wir sollten darüber nachdenken woran wir glauben, bevor wir entscheiden wofür wir kämpfen.

Vielleicht war das Goebbels Fehler, vielleicht hat er nie herausgefunden woran er sich halten soll und in Hitler und dem Nationalsozialismus seine Lebensaufgabe und seinen Halt gefunden, seine Antworten die er suchte.

Es ist alles eine Frage des Preises, umso weniger wir haben, umso billiger werden wir zu haben sein.

Wenn eine Nacht traurig sein kann, dann war es jene. Die Dunkelheit weinte laut prasselnd um den Verlust des Lichts, Herr Mond war mit all seiner butterweichen mehlteigfarbigen Helligkeit hinter dicken Gewitterwolken verschwunden und nur ab und zu regte sich in den Emotionen jener Nacht eine kleine Spur von Wut, hell aufblitzend und mit einem dumpfen lauten abklingend.

Gott ist ihm Regen.

Wenn es den auf dieser Welt, die sich stets immer aufs Neue selbst mit Chaos überschüttet überhaupt einen Gott gibt. Ihr wundert euch warum die Nächte weinen? Wer kann es ihnen verübeln, man kann sich bloss fragen wer es ihr beigebracht hat. Wir kennen keine Sorge, wir kennen nur unsere unerfüllten Wünsche, wir definieren uns nach dem was wir gerne mehr hätten, nach dem was wir nie sein werden. Wir glauben das wir unsere Träume leben sollten, statt anderen das träumen selbst möglich zu machen. Der singende tanzende Abschaum der Welt, wir verbrennen uns, wir betrügen den Abschaum und mit der Beute zerstören wir die Welt selbst. Die Nacht weint? Was hat sie den auch anderes von uns gelernt.

Es ist die Kälte die uns Angst macht, das frieren das dir Schmerz bereitet und unser grösster Alptraum ist die Einsamkeit des eisigen Windes. Hunger? Wir? Unser einziger Hunger ist jener nach mehr von allem. Wir sind alle schizophrene, kleine Hundewelpen die sich vor nichts mehr fürchten als einmal im Leben jemandem jene Wahrheit zu sagen die er gar nicht hören will.

Wenn die Nacht denn weint, dann tut sie es für uns, weil viel zu viele von uns schon damit aufgehört haben, ab unserem verächtlichen Zustand eine Träne oder auch nur einen Gedanken zu verschwenden.

Als sich heute Morgen ein Sonnenstrahl matt durch das düstere Himmelsilbergrau, die Kälte des eisigen Wintermorgens und die Rollladen meines Zimmers gekämpft hatte, war ich knapp dabei aufzustehen, doch noch nicht wirklich bereit dazu. Ich blieb also mitten unter meiner riesigen eigenen Decke liegen und genoss neben der Wärme vor allem das Gefühl Zuhause zu sein. Selber zu entscheiden wann, ob und was ich frühstücken will, kann so viel Wert sein.

Ich vermisste alles was ich von meinem Leben hatte bereits nach acht Wochen sehr, dabei ging es mir ja nicht einmal wirklich schlecht da wo ich war, im Vergleich. Plötzlich überkommt einem ein noch viel hässlicheres und furchteinflössenderes Gefühl als je zuvor, wenn man von 200 Millionen Wanderarbeiter in China liest, die vierzehn Stunden am Tag arbeiten und gerade einen freien Tag im Monat haben. Einen freien Tag, ein Monat. Ich bin nichts als dankbar, hier zu leben und plötzlich wütend auf jeden der sich beschwert.

Bereit jedem in Kummer versinkenden, erwachsen gewordenen Kleinkind den Mund blutig zu schlagen, jedes von ihnen in einen stets lächelnden Jocker zu verwandeln. Dabei bin ich vor der ganzen Sache so ein friedlebender Mensch gewesen, es liegt an diesem Ort.

Doch nur für wenige Momente, wenige Augenblicke bevor ich bedenke, wie oft es mir selbst nicht anders geht. Dann besinne ich mich und komme zur Ruhe, nacht Müdigkeit überkommt mich Trauern und ich könnte selber weinen, über das was ich bin, wurde, nie sein werde.

Gestern habe ich mich mit jemandem der relativ viel älter war als ich und ziemlich viel erreicht hat über Idealismus unterhalten. Er hat mir erzählt von seiner Zeit des Wiederaufbaus einer Gesellschaft und des Aufbruchs, ich konnte ihm nur sagen das der Idealismus etwas ist was ich auch gerne hätte. Doch in unserer Zeit, erscheint er mir relativ nutzlos. Die Welt ist ein Chaos ohne Gleichgewicht, ohne Kontrolle und jeder Mensch versucht von diesem Zustand zu profitieren, immer ihm Wissen das es damit verschlimmert wird.

Ich drehe mich um und schlafe weiter, ich mag nicht aufstehen, ich will träumen, von anderen Welten als dieser, mit besseren Menschen oder am besten garkeinen.

Müde stehen wir da, alle im Wissen bald gehen zu dürfen, bald Zeit zu haben. Auf der Predigerwiese hören wir uns an wie der Feldprediger mit hoher Stimme die Geschichte der Hirten erzählt die auf der Wiese den Engel getroffen haben. Wie er den Vergleich zieht zwischen uns und diesen Hirten, wie wir beide von der Welt abgeschnitten sind und uns nach Hoffnung sehnen. Die Predigerwiese, ironischer Weise genau jenes Stück Land auf dem wir noch einige Wochen zuvor das erste Mal Gefechtsrollen geübt und in Feuer und Bewegung ausgebildet wurden. Er spricht von jener Steinkanzel zu uns die wir Damals als Deckung benutzt haben und so kommt es, dass ich seine Worte gar nicht recht hören kann oder mag, alles ist viel zu falsch um richtig zu sein.

Trotzdem kommt in mir ein kleiner Funken Weihnachtsstimmung auf, ich bin nun einmal sentimental. Irgendwann versinke ich in den eigenen Gedanken, sehe das letzte Jahr und was alles passiert ist. Man fragt sich ob man sich verändert hat und kommt zum Ergebnis das man die Veränderung ist. Ich war nie ein Fixstern, nie etwas wonach sich andere gerichtet hätten, eher ein unsicher Komet, der nie recht wusste wo sie hinfliegen soll, ohne feste Laufbahn. Ich bin immer in Bewegung aber ohne Ziel. Das Blatt im Wind.

Finnenkerzen brennen im Schnee, ich atme Rauch und Frost, rieche Punsch und Glühwein. Ich merke dass dieser kleine Weinachtsgottesdienst vorbei ist, finde das gut obwohl ich eigentlich nicht wirklich etwas gegen die Kirche habe. Es war einfach absolut der ultimativ falsche Moment.

Seit acht Wochen war ich nicht mehr einen ganzen Tag Zuhause und nun habe ich zwei Wochen Ferien, der Heimweg kam mir vor wie der schönste Moment in meinem Leben. Es dürfte auch das schönste Weihnachten werden, denn erst wenn man weit weg von seinen Lieben ist, fängt man wirklich an zu merken was sie einem bedeuten.

Noch nie hatte ich weniger Zeit zum Geschenke kaufen, noch nie habe ich sie lieber geopfert.

„Ich habe bestimmt keine Rassen-, Standes- oder religiöse Vorurteile. Es genügt für mich, zu wissen, jemand ist ein Mensch – schlimmer kann er nicht sein.“

Anders als man es von einem Schriftsteller erwarten würde den ich persönlich für einen reinen Kinderbuchautoren gehalten habe, stellte ich kürzlich fest, dass Mark Twain relativ misanthropisch veranlagt gewesen sein musste.

„Ich habe es schon häufig als bedauerlich empfunden, dass Noah und seine Sippe das Boot nicht verpasst haben.“   

Ist ja auch nicht so das es mir anders gehen würde, irgendwie mag ich die Menschen an sich auch nicht besonders. Vielleicht liegt es ja in unserer Natur das wir einander hassen, so wie das Spinnenweibchen, dass nach der Paarung das Männchen frisst. 

„Der Mensch wurde am Ende der Wochenarbeit erschaffen, als Gott bereits müde war.“  

Welche andere Rasse in der wundervollen Schöpfung Gottes hat es schon nötig gigantische Waffenarsenale anzulegen, nur um sich vor sich selbst zu schützen. Welche Form von Lebewesen zerstört schon bewusst seinen eigenen Lebensraum. Welchen Zweck erfüllt wohl die Eifersucht des Menschen, welchen Sinn hat seine Gier in der Evolutionstheorie und woher nur kommt dieses unheimlich, unverständliche übergrosse Mass an Stolz und Eitelkeit?

„Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das erröten kann. Oder sollte.“ 

Der Mensch ist auch das einzige Lebewesen das lügen kann. Oder sollte. Ich mag ihn wirklich, diesen legendären Autor von Klassikern die laut ihm jeder gern gelesen haben möchte aber niemand lesen mag.

“Es gibt keinen Breitengrad, der nicht glaubt, er wäre der Äquator, wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre.”

Doch wenn ich so zurückdenke muss wohl zugeben das sowohl Huckleberry Finn als auch Tom Sawyer ziemlich Gesellschaftkritische Jungs gewesen waren, vielleicht haben sie mir ja mehr gegeben als mir bewusst war.

Und zum Schluss mein Favorit:

 

 

 

 

 

„Ich machte mir Sorgen, weil ich als einer der bedeutenden Autoren genannt wurde. Sie haben nämlich die traurige Angewohnheit auszusterben. Chaucer ist tot, Spencer ist tot, ebenso Milton, ebenso Shakespeare, und ich fühle mich auch nicht sehr wohl.“

Schneeregen, durch das Licht der Laterne über dem grossen Platz vor dem Gebäude D, beobachte ich wie sich die Regentropfen langsam immer weisser färben und schwerfälliger fallen. Ich schaue nur mit den Augen, der Kopf darf in der Achtungsstellung nicht bewegt werden. Ein anderer Zug läuft vorbei und der Mann rechts von mir brüllt die Gefechtsmeldung, die sofort erwidert wird. Schnee ist viel besser als Regen, denn an die Kälte gewöhnt man sich nach ein par Tagen, aber gegen die Nässe ist man irgendwie machtlos.

Stehen ist viel anstrengender als zu gehen. Vorne über die Brust hängt mein vollautomatisches Sturmgewehr 90, ein Magazin ist drin eins im Gürtel der Grundtrageinheit über meinem Tarnanzug. Ebenfalls dort sind Feldflasche, weitere Magazine, Gehörschutz, Taschenlampe, Schutzmaske und Entgiftungspulver. Dazu kommt noch der Rucksack mit Regenschutz, Schutzanzug, Zeltstangen und Plachen, Notkocher sowie natürlich Schuh- und Gewehrputzzeug.

Hier gibt es nur Kameraden, hier gibt es keine unterdrückten. Hier sitzt du im Dreck, das einzig Gute daran ist nur das es den anderen genau so geht.

Es gibt hier zwei Hufeisenförmige graue Gebäudekomplexe, die einander direkt gegenüberliegen. Egal wo man steht, man sieht nur dieses niederschlagende Grau und irgendwie kommt es mir vor als wäre an diesem Ort auch der Himmel viel weniger Freundlich als anderswo. Hier gibt es kein Bunt, kein Grün, kein Gelb, nur das verschwommene grün der Tarnbekleidung und nur ganz selten vielleicht ein roter Turnschuh.

Ich laufe wenn ich laufen muss, gehe wenn ich gehen soll und mache Liegestützen, wenn ich dazu aufgefordert werde. Ich schreie sogar wenn die es so wollen, mir ist es egal was hier passiert. Hier ist ein Ort fernab der Realität mit Leuten die genauso weit davon weg sind wie ich selbst, nur auf der anderen Seite.

Aber das Essen ist in Ordnung.

Es ist seltsam, immer wenn ich weis das ich etwas Bestimmtes erledigen sollte, immer wenn ich bestimmte Anrufe tätigen sollte, bestimmte Arbeiten schreiben müsste oder bestimmte Gespräche führen sollte und wenn ich das Zimmer aufräumen müsste, geht das nicht. Zumindest nicht sofort.

Es sind diese Leute, sie sprechen darüber wie viel Geld sie in der Finanzkrise verloren haben und wie schade das es doch sei das Haider betrunken in den Tod gerast sei, immer das was in den Schlagzeilen steht brennt einem auf der Zunge, man will darüber reden, weil alle darüber reden. Wer redet vom neu entfachten Krieg in Afghanistan, wenn die USA gerade Rezession und Präsidentschaftswahlen zu bieten hat? Wer mag schon über Simbabwe oder Darfur Diskurse führen wenn wir genauso gut lesen können was Brad Pitt den ganzen Tag so treibt? Ignoranter Populismus.

Während ich also weis das ich etwas erledigen sollte, habe ich dieses seltsame Gefühl, ich meine die meisten kennen es vielleicht, dieses sich gedrängt fühlen. Bei mir ist das jeweils so, dass ich dann immer etwas suche das ich tun kann und doch nie etwas richtig anfange. Ich räume bisschen mein Zimmer auf, Chatte mal hier mal da ein wenig und das schlimmste ist: Sinnlosen scheiss im Internet lesen.

Ignoranter Populismus ist vielleicht genau das was unsere gute, idyllische, mächtige und allseits geliebte, westliche Gesellschaft dazu gebracht hat, dass man sie mit eben jenen benutzten Adjektiven beschreiben kann. Vielleicht verdanken wir der Ignoranz unsere Mittel und dem Populismus das Gefühl sich im Besitz von ersteren nicht schlecht zu fühlen, vielleicht umgekehrt. Ich weis es nicht, aber wäre es möglich dass unsere ganzes System vielleicht auf ignorantem Populismus aufbaut?

Sinnlose scheisse im Internet zu lesen oder gar zu suchen ist wie ein Fluch oder eine Sucht, keine Ahnung. Erst mal nur eben auf die News Seite vorbeischauen, nur um die beiden Hirnhälften schön mit nutzlosen Informationen vollzupumpen. Oh, ja Wetter ist immer gut, was haben wir den Heute? Grau. Stimmt sogar, wie ich durch mein Fenster erkenne. Temperatur? 6 Grad. Ok das ist kühl. Was haben wir Morgen? Ok, alles klar. In London? Ähnlich wie hier eigentlich? Moskau? Brrr…uswusw. Doch dann kommt das schlimme, passt auf: Warum zum Teufel ist es den in Hongkong  9 Grad kühler als in Peking? Schon werden Wikipedia Einträge zu der geologischen Lage der beiden Städte gelesen und bei Google Earth schaue ich nach wie weit die beiden Städte auseinander liegen. Vom Wiki Eintrag von Peking, lande ich schliesslich auf der Website des Olympischen Komites, ach ja wo finden den die nächsten Spiele statt? Vancouver, cool. Wo liegt Vancouver eigentlich genau? Achso ganz links unten in British Columbia, das mal ja krass, eigentlich direkt über Seattle…ich fand dann raus das Seattle gar nicht die Hauptstadt des Staates Washington ist, sondern Olympia, also das ist auch ne Stadt da und dann habe ich mich dabei erwischt wie ich die Nationalparks des Staates Washington bei Google Earth genauer angesehen habe. So kann sich dieses gedrängt fühlen auf mich auswirken, jaja…Meine ganz persönliche Form von ignorantem Populismus.

Was wäre eigentlich wenn wird uns alle für die Leute interessieren würden denen es schlechter geht als uns, was wäre wenn wir nicht alle so ignorant dem Populismus, der Medien oder eigentlich ja unserem eigenen Populismus folgen würden. Ich spreche nicht von einige Freigeistern und Idealisten sondern von einer ganzen Gesellschaft, von einer ganzen Kultur von Dauerkonsumenten. Was wäre wenn sich jeder einmal ein kleines bisschen mehr für soziale Konflikte in Südamerika, Überschwemmungen in Südostasien und hungernde Kinder von sonstwo interessieren würde? Ich weis es nicht genau, aber irgendwie bin ich überzeugt davon dass wir ihnen allen helfen könnten, das Problem wäre nur der Preis. Macht, Idylle und Mittel, wir müssten nicht ganz darauf verzichten aber wir würden von allem ein kleines bisschen einbüssen, wenn wir uns alle dafür interessieren würden. Wir könnten nicht mehr unser wundervolles Seifenblasenleben führen und mehr Geld für Tommy Hilfiger, Calvin Klein und Diesel Industries ausgeben als für Lebensmittel. Ich meine es würde uns nicht wirklich schlechter gehen, Geld macht nicht glücklich, unglücklich macht es nur es zu verlieren.

Vielleicht ist ignoranter Populismus eine Art Schutzmechanismus von uns, der uns unsere privilegierte Stellung in der Welt bewahrt, weis ich nicht. Ob ich ihn gut finde? Auf jeden Fall, wünschte ich mir manchmal er wäre nicht da, ich hätte ihn selber nicht. Doch ich dürfte nicht der erste sein, denke ich.