Ich schlafe nicht, ich höre, ich rieche, ich fühle nur.

Liebe Stille, Sehnsucht ich vermisse Dich. Zeit zu denken, liebte ich. Kaum zu glauben wie sie rasend hier vergeht. Wie nichts tun sie frisst, niemand versteht. Wie schnell man hier sich selbst vergisst. Veränderung, plötzlich hier, in der ich mich noch selbst verlier. Kann man nicht sagen was mit mir geschah, seit ich hier bin und du mir nicht Nah.

Man gefriert nur und weis es nicht, man sagt mehr mit weniger Inhalt wohl. Man wird was anderes als man war, ein glattes Stück, helles Eis aussen durchsichtig und doch nicht hohl. Ich warte auf den Frühling, Schneeschmelze mag kommen, mich wecken.

Ich schlafe nicht, ich höre nur den Lärm der anderen, rieche vierzehn andre neben mir, ich fühle nur das schmale Bett und das kleine Kissen. Nachtlied, wache. Ich will weg von hier und nie mehr hin.  

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