Fluss wo fliest du hin, Fluss erzähl mir deine Geschichte, wann warst du ein Bach, von wo an bist du ein Strom. Fluss sag mir doch bitte woher du kommst, ich würde gerne wissen wohin du gehst. Doch du fliest einfach vor dich hin, in wundervoller Gelassenheit, nichts kann dich stören oder empören und alles was dich berührt nimmst du in dir auf, ziehst es mit in die weiten deines Weges.

Doch wenn du erzürnt bist möchte niemand dir begegnen, wenn du in aufgesaugt hast all den Regen. Wenn er kommt der grosse Sturm, die Wassermassen die großen. Bei Sturm wird dein gemütliches Plätschern zum gefährlichen Tosen. Dein schönes Grün zu dunklem Braun, dich dann zu treffen trau ich mich kaum.

Trotzdem bist du wundervoll, nach jedem Sturm wirst du wieder ruhig. Du nimmst weiter deinen Lauf, was auch geschieht du nimmst es einfach so in Kauf. Dir macht es nichts aus ob man dich liebt oder hasst, du störst dich nicht daran ob man dein Aussehen mag oder sich an deinem Antlitz empört. Du fliest einfach dahin, immer weiter wohin auch immer dein Weg dich führen mag. Du hast keine unerfüllten Wünsche und keine unerreichten Ziele. Du bist wundervoll, du bist meine Vorstellung der Vollkommenheit.

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