Jeder kennt sicher das Gefühl, wenn man irgendetwas nicht geschafft hat, wenn man sich ein Ziel gesetzt hat und es einem nicht möglich war es zu erreichen. Manchmal sind das ziemlich grosse Dinge, manchmal in der Schule, bei der Arbeit oder es sind Ziele die man sich in der Freizeit gesetzt hat. Eigentlich spielt es gar keine so grosse Rolle was dies für Ziele waren, wir werden, wenn wir sie nicht erreicht haben oder an ihnen vorbeigeschossen sind, irgendwie betrübt.

Mir passiert das öfters, ich gehöre wohl zu jenen Leuten die sich oft grosse Ziele setzten und hohe Erwartungen haben, nur um später enttäuscht dazustehen. Etwas hat mir jedoch stets dabei geholfen darüber hinwegzukommen: Nämlich die Tatsache das die Enttäuschung über das nicht erreichen von solch kleinen oder auch größeren Dingen bloß Stürme im Wasserglas sind. Manche Dinge erachten wir als enorm wichtig, manchmal sind wir auch schon nur enttäuscht wenn wir unsere Ziele nicht innerhalb einer gewissen Zeit erreicht haben und verschließen die Augen vor der Tatsache das wir eigentlich genug Zeit haben es noch einmal zu versuchen. Oft ist es ziemlich ruhig in unserem Wasserglas in dem wir wohnen, doch dann sähen wir den Wind selbst und wer dies tut muss auch den Sturm ernten. Oft versuche ich in solchen Situationen gegen den Sturm anzulaufen, gegen in zu kämpfen auch wenn er mir die Tränen in die Augen treibt. Eigentlich wäre es viel einfacher wenn man statt in den Sorgen zu versinken einfach inne hält und nachdenkt.

Auch Stürme sind eigentlich nichts schlimmes, wir betrachten sie nur als das. Denn nach dem Sturm ist vor dem Sturm und unserer innere Friede nach ihm, ist oft nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm. Der  bestimmt kommt und wenn er uns nicht wegbläst macht er uns stärker.

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